Info Hiddenseeschmuck

Info Hiddenseeschmuck

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Der Hiddenseeschmuck


Harald Blauzahns Goldschatz?

Jütländische Arbeit, gefunden auf Hiddensee. Einer der schönsten und umfangreichsten Goldfunde der späten Wikingerzeit. Er ist Zeugnis für das hohe Können wikingischer Goldschmiede und verdeutlicht einzigartig die Verbindung von frühchristlicher Kreuzform mit damals üblicher Tiersymbolik. Die Originale sind Hohlkörper aus zartem, auf Patrizen geformtem Goldblech, mit feinen Granulationskügelchen und Filigrandrähten belötet.
Die Hängeöse ist wie ein breiter Raubvogelkopf mit stark gebogenem Schnabel und hervorstechenden Augen gestaltet. Solche Ösen sind für die Filigrankunst charakteristisch, die im dänischen Reich Harald Blauzahns und Sven Gabelbarts entwickelt wurde. Vielleicht hat Harald Blauzahn diesen Schatz besessen und auf der Flucht vor seinem Sohn Sven Gabelbart, dem Anführer der Gegner seiner Christianisierungspolitik, auf Hiddensee, einem Stützpunkt der Wikinger, vergraben.

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Bis heute ist der Schmuck von Geheimnissen umgeben, die sicher nie gänzlich aufgeklärt werden können. So wird es trotz vieler Indizien eine Annahme bleiben, daß der Schmuck in der Wikingersiedlung Haithabu (bei Schleswig) gefertigt wurde, dem zentralen Handels- und Handwerkerplatz Nordeuropas und zeitweiligen dänischen Königssitz.
Im Hiddenseeschmuck finden sich Symbole sowohl der germanischen als auch der christlichen Glaubenswelt. Wer diesen wunderschönen Schmuck mit Ruhe und Phantasie betrachtet, wird einige von ihnen entdecken können. Am interessantesten, weil vieldeutigsten sind dabei die kreuzförmigen Hängestücke, die auch die Attraktion des Schmuckes vorrangig ausmachen. So sind die Hängeösen der Kreuze wie Raubvögelköpfe mit stark gebogenem Schnabel und hervorstehenden Augen gestaltet. Solche Hängeösen sind für die Filigrankunst charakteristisch, die im dänischen Reich Harald Blauzahns und seines Sohnes Sven Gabelbart entwickelt wurde.


Die Kopien des Hiddenseeschmucks

„Der Goldschatz von Hiddensee“

Ungefähr seit 1920 gibt es Kopien des Hiddenseefundes, die nach Ansicht den Fundstücken nachgestaltet wurden und eine große Tradition im Stralsunder Ostseeraum haben. Die 10 verschiedenen Kreuzformen des 16-teiligen Schmuckes wurden in einer Form „zusammengefaßt“, ein „neuer“ Hiddenseeschmuck wurde geschaffen, z.T. mit vielen Verfremdungen im Laufe der Zeit. Diese überlieferten Kopien hat Goldschmiede-meister Reinhard Links 1988/89 nach intensiver Begutachtung der Originale grundlegend überarbeitet, um sie soweit als möglich den Originalen wieder anzugleichen.
ZERTIFIKAT

Aufgrund der Qualität der vorgelegten Arbeit und des Engagements für den
»Goldschatz von Hiddensee« ist Goldschmiedemeister Reinhard Links am 22. 3. 1990 von uns, dem Eigentümer des Originalschmucks, vertraglich als einziger zur Herstellung von Kopien und Repliken autorisiert worden.

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Mit der Übernahme des Geschäftes von Reinhard Links, der sich aus gesundheitlichen Gründen daraus zurückgezogen hat, haben wir als GOLDSCHMIEDE JESS die vertraglichen Zusicherungen übernommen. Wir fertigen weiterhin, wie auch er vorher, die Schmuckstücke im eigenen Hause in Schleswig, in der Michaelisstraße 53. Wir werden uns bemühen das Sortiment zu erweitern und so auch wieder Neuigkeiten einzubringen.